Wer sind wir

Der Lavazè-Pass erfreut sich einer besonders günstigen Lage auf einer ausgedehnten Hochebene im Fleimstal und ist schon seit langer Zeit bei Langlauffans sehr gefragt, die hier wunderschöne Loipen aller Schwierigkeitsgrade finden. Eine Zeit lang, zwischen 1958 und 1970, bestand auch ein gewisses Interesse für den Abfahrtslauf, und an den Hängen des Zanggen wurden Skilifte installiert. Die ersten Langlaufwettbewerbe wurden in Lavazè schon in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts ausgetragen, Teilnehmer waren die besten Läufer ihrer Zeit, wie Federico Deflorian, Chiocchetti und Chatrian, die Langlaufgeschichte geschrieben haben. Einen Entwicklungsschub erhielt der Langlauf in Lavazè Ende der 50er Jahre, als die Unione Sportiva Lavazè in Varena die ersten Loipen schuf und die heutigen „Campiol e Torbiera" erweitern und anlegen ließ, die zu jener Zeit ausschließlich durch Langläufer präpariert wurden, die mit ihren Skiern eine „Treppchen- oder Fischgrat“-Spur legten.

In den 70er Jahren geschah es zum ersten Mal, dass wegen zu geringen Schneefalls im Tal das Rennen Marcialonga di Fiemme e Fassa nicht stattfinden konnte. Zu jener Zeit war Kunstschnee noch unbekannt und so hatte die Leitung des berühmten Gran Fondo-Wettbewerbs die Idee, eine Ersatzloipe in großer Höhe anzulegen. Die Wahl fiel auf das Gebiet um das Lavazè-Joch und man begann mit der Erweiterung der Loipen, die nun bis zu den Almen in der Gemeinde Aldino reichten.

Einen entscheidenden Wendepunkt für die Entwicklung von Lavazè stellte die Gründung der Società Sviluppo Turistico Lavazè in den 1980er Jahren durch eine Gruppe von Geschäftsleuten und Menschen dar, die am Pass tätig waren: Die Gesellschaft kümmerte sich von Anfang an um das Langlaufzentrum, traf mit den Besitzern der betroffenen Grundstücke Nutzungsvereinbarungen und ließ wichtige Erweiterungs- und Erhaltungsarbeiten der Loipen „Malga Costa" und „Malga Ora" durchführen. Später ließ sie auch die Loipen „Oclino“ und „Laurino“ anlegen und stellte in jüngerer Zeit mit der Loipe „Malga Varena“ die Verbindung Lavazè-Oclini her, während die Autonome Provinz Trient den Betrieb der Langlaufloipen definitiv der Gesellschaft übertrug. Aufgrund der beachtlichen Kosten und der Notwendigkeit, während des ganzen Jahres ausgebildete Techniker für die Instandhaltung und Pflege der Loipen zu beschäftigen, wurde es notwendig, eine Eintrittskarte einzuführen, was es bis zu jenem Zeitpunkt in der Provinz Trient noch nie gegeben hatte. Zu Beginn gab es Proteste aus dem „Volk der Langläufer“, die sich vor ihren „Cousins“, den Abfahrtsläufern, stets gerühmt hatten, ihren Sport kostenlos betreiben zu können, aber bald schon wurde allen bewusst, dass die Möglichkeit, Tag für Tag perfekt präparierte Loipen vorzufinden, den Preis mehr als wert war.

So hat sich das Langlaufzentrum stets weiterentwickelt und schließlich auch Schneekanonen angeschafft, mit denen auf den ausgedehnten Flächen am Pass Kunstschnee produziert und dann mit Lastwagen zu den Loipen gebracht wird. Diese hatten in der Zwischenzeit eine Breite erreicht, die es erlaubt, sie mit modernen Schneeraupen für beide Techniken, klassischer Stil und Skating, zu präparieren. Durch die Einführung der Beschneiungsanlage wurde es möglich, das Langlaufzentrum wesentlich früher zu eröffnen. In der Wintersaison 2001/2002 wurden mit Hinblick auf die [Nordischen Skiweltmeisterschaften in der Val di Fiemme 2003] (http://www.fiemme2013.com/it/) die Loipen am Lavazè-Pass als Reserve für den Wettkampf ausgewählt und mit Unterstützung der Autonomen Provinz Trient hat die Gemeinde Varena die neue, vom FIS zugelassene WM-Loipe angelegt. Des weiteren wurden umfassende Erneuerungsarbeiten am Zentrum durchgeführt, mit der Beschneiungsanlage, den neuen Umkleidekaninen in der renovierten Casa Servizi Sportivi, einem Wachsraum und einer Tiefgarage, in der die gesamte Ausrüstung, die für den Betrieb des Zentrums nötig ist, und die Schneeraupen Platz finden.

Auf den neuen Loipen wurden Weltmeisterschaftswettbewerbe ausgetragen und viele Nationalmannschaften absolvieren ihr Höhen-Training in Lavazè.

Seit Oktober 2014 wird das Langlaufzentrum von der Gesellschaft Progetto Lavazè s.r.l. betrieben: Sie besteht aus 23 Gesellschaftern, zumeist Bürger von Varena, die stolz auf ihr Territorium sind und darauf, wie ausgewogen es in der Vergangenheit genutzt wurde. Ihr Ziel ist es, die Gegend immer bekannter zu machen, als Skigebiet, das überdies sowohl im Sommer wie im Winter zu erholsamen Spaziergängen in der Natur einlädt und an dem die ganze Familie Entspannung und Spaß findet – im Vergnügungspark Greta & Gummer.

- Wir danken Herrn Mario Vanzo für die geschichtliche Darstellung

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